Lösen von Mustern und Blockaden - Meine Werkzeuge für Bewusstseinsweiterung, inneres Wachstum und geistige Weiterentwicklung

1. Die Entscheidung

Jede Veränderung beginnt mit einer Entscheidung. So will ich leben und so nicht. Das will ich sein und das nicht. Es ist eine gezielte und klar gesetzte Absicht. Eine innere Ausrichtung. Der erste Schritt, der erste Impuls, der Anstoss und Beginn eines Prozesses. Wenn wir also in uns gehen und aus dem Herzen heraus (nicht aus dem Kopf) entscheiden, was wir uns für uns selbst und unser Leben wünschen, dann wird diese Entscheidung unweigerlich ins Universum strömen und eine Bewegung in Gang setzen, die uns helfen wird, unser Ziel zu erreichen.

 

2. Wachsamkeit und Offenheit

Wenn wir wachsam und offen sind, werden wir Zeichen und Impulse empfangen, die uns den Weg weisen und uns zeigen, wie wir uns zum Positiven verändern können. Dies kann ein Buch, eine menschliche Begegnung, plötzlich auftretende Lebensumstände, ein Weltereignis oder Ähnliches sein. Das Leben wird uns schulen und uns an alles heranführen, was wir für unsere geistige Weiterentwicklung und unser inneres Wachstum benötigen. Vielleicht werden wir nicht immer das bekommen, was wir «wollen» oder zu wollen glauben. Aber wir werden das bekommen, was wir «brauchen», um unser volles Potential zu erkennen und zu entfalten.

 

3. Der innere Beobachter

Wir Menschen sind oft gut darin, andere zu beobachten und zu analysieren. Aber bei uns selbst fällt uns das oft schwer. Wir stellen uns und unser Denken, Handeln oder Fühlen meist nicht in Frage. Dabei ist dies das allerwichtigste Werkzeug beim Erkennen und Lösen von Mustern und Blockaden. Der innere Beobachter ermöglicht erst eine persönliche Weiterentwicklung. Nur wenn wir uns selbst hinterfragen und erforschen können wir erkennen, wo unsere eigentlichen «Probleme» liegen und diese in die Heilung führen. Darum erachte ich es für unglaublich wichtig, gerade negative Gedanken und Gefühle sehr genau anzuschauen und zu analysieren. Wieso fühle ich mich gerade verletzt/traurig/wütend? Was hat dies in mir ausgelöst und warum ist das so? Die meisten unserer Muster und Blockaden stammen aus der Kindheit und unserer Erziehung. Daher kann es helfen, die Kindheit allein oder mit einem Therapeuten aufzuarbeiten. Generell empfehle ich das jedem, der im Leben weiterkommen will. Oft ist uns gar nicht bewusst, wieviel Ballast wir noch aus der Vergangenheit mit uns herumtragen. Das muss nicht sein. Wir können uns davon befreien und damit viele Muster und Blockaden lösen, die uns in der Gegenwart behindern.

 

4. Gnadenlose Ehrlichkeit und Selbstverantwortung

Ich beobachte oft, dass Menschen nicht fähig sind, sich selbst Schwächen oder Unzulänglichkeiten einzugestehen. Meist wollen sie auch nicht ihre eigenen «Fehler» betrachten. Und so legen sie sich in ihrem Leben viele Gegebenheiten einfach zurecht, verzerren die Wirklichkeit und reden sich diese Selbstbilder so lange ein, bis sie irgendwann daran glauben. Vielfach sind sie auch nicht gewillt Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Schuldzuweisungen, Opferrollen und Machtlosigkeitsgefühle sind die Folgen… Daher erachte ich es als ganz ganz wichtig, dass wir mit uns selbst gnadenlos ehrlich sind. Dabei geht es nicht darum, dass wir uns verurteilen oder schlecht machen. Sondern es geht einfach darum, dass wir den Mut haben, hinzuschauen… auf uns und unser Leben… mit offenem Geist und liebevollem Herzen. Nur so sind wir überhaupt in der Lage, eine Blockade oder ein Muster zu identifizieren und es in die Heilung zu führen.

 

5.  Verstehen und Loslassen.

Bei der Auslösung von Mustern und Blockaden hat es mir persönlich immer geholfen, die Themen durchzusprechen, niederzuschreiben und von allen Seiten zu beleuchten. Denn erst, wenn ich mit einem Thema «fertig» war und es durch und durch verstanden hatte, konnte ich damit abschliessen und loslassen. Dabei stellte sich in mir das Gefühl ein von «ich brauche das nicht mehr», «es ist erledigt», «ich habe genug davon». Es geht dabei auch um die Einsicht, dass das Muster oder die Blockade für das weitere Leben nicht förderlich ist, nicht gut tut und nicht glücklich macht. Erst dann werden Herz und Verstand bereit sein, ein Thema, eine Erfahrung oder eine Verletzung loszulassen.

 

6. Übergabe an die Quelle/Gott/Schöpfung

Wie lässt man Dinge los? Ich persönlich glaube an Gott, die Quelle, die Schöpfung. Es gibt viele Namen dafür. Es ist der Glaube an eine Kraft, die über das Irdische hinausgeht. Die unendliche bedingungslose Liebe… die bewusste Energie, aus der wir alle stammen… Und diese multidimensionale, zeitlose Kraft, für die Worte nicht ausreichen, steht uns jederzeit zur Verfügung. Und so übergebe ich Gott alles, was ich nicht mehr brauche und was mir nicht gut tut. Und während ich das sage oder denke, spüre ich eine Befreiung und Leichtigkeit in meinem Körper. Denn es ist nicht nur so, dass ich «glaube», dass ich meine Last übergeben kann. Ich «weiss» es. Da ist kein Zweifel in mir. Selbst wenn ich ihn suche... Da ist mehr als «Vertrauen» in mir. Es ist ein klares und starkes inneres «Wissen».

 

7. Beobachtung und Veränderung des Nervensystems

Unsere Muster und Blockaden haben im Gehirn gewisse neurale Verbindungen geknüpft. Die Art, wie wir auf Dinge reagiert und wie wir über ein Thema gedacht haben, ist in unserem Gehirn gespeichert. Die Nervenbahnen, die mit den blockierenden Gedanken und Gefühlen in Zusammenhang stehen, sind dementsprechend dicker. Für unser Gehirn ist es daher logisch, die Energie durch diese dicken «Autobahnen» zu schicken, statt den neuen schmalen Weg zu benutzen. Daher braucht es in der ersten Zeit nach der energetischen Auflösung der Muster und Blockaden sehr viel achtsame Beobachtung unseres Körpers und unserer impulsiven Reaktionen. Dies ist manchmal der schwierigste Teil des Prozesses. Anfangs fühlen sich deine neuen Gedanken und Handlungen vielleicht unnatürlich an. Gewohnheit und Sucht sind sehr nahe beieinander. Daher kann es sogar so weit gehen, dass du dich fühlst wie in einem «Entzug». Du spürst, wie sich die gewohnte Reaktion auf ein Thema durchsetzen will. Und ein Teil von dir, will diesem Impuls nachgeben, weil es der scheinbar einfachere Weg für deinen Körper ist. Wenn du das spürst, sag bewusst «Stopp» und halte inne. Du kannst jetzt neu entscheiden, welchen Weg du gehen willst. Und je mehr du dich bewusst für den neuen Weg entscheidest, desto mehr wird sich diese neurale Verbindung in deinem Gehirn ausdehnen und die alte Verknüpfung wird sich zurückbilden.